foesta consulting ltd. - Ernergieberatungen

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Für weitere Fragen zu den Programmen stehen wir Ihnen telefonisch unter
036076/459012
(Montag bis Freitag 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr)
per Kontaktformular oder per E-Mail unter
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zur Verfügung.

Warum wird Energiesparen immer wichtiger für jeden Hauseigentümer und jeden Mieter?

  • Die Energiepreise haben sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt, ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar.
  • Die fossilen Energieträger (Öl, Gas und Kohle) sind endlich.
  • Die größten Lagerstätten von Öl und Gas befinden sich in politisch instabilen Regionen der Erde (GUS-Staaten, Iran und Irak). Ohne eine grundsätzliche Umstellung unserer Energieversorgung (Ersatz von fossilen Energieträgern, Verbesserung der Energieeffiziens und Nutzung erneuerbarer Energieträger) sind zukünftige Kriege um die immer knapper werdenden Rohstoffe nicht auszuschließen.
  • Bei jeder Nutzung fossiler Energieträger wird das Klimagas CO2 frei, dadurch trägt jeder Mensch zum Treibhauseffekt und zur globalen Erwärmung bei.
  • Mit Energieeinsparung begeben Sie sich gegenüber den Unwägbarkeiten der zukünftigen Energiepreisentwicklung auf die sichere Seite.

Was kann der einzelne Hauseigentümer und Mieter tun?

  • Ermittlen Sie den Energieverbrauch Ihres Gebäudes
  • Lassen Sich sich als Hauseigentümer von uns beraten
  • Informieren Sie sich oder wir informieren Sie über nutzbare Förderprogramme
  • Ergreifen Sie nach eingehender fachlicher Beratung die geeigneten Maßnahmen
    • ab 150 kWh/m2 im Jahr Beratung sinnvoll
    • über 200 kWh/m2 im Jahr dringender Beratungsbedarf

Der Weg zum energieeffizienten Gebäude und zum Energieausweis

Bei Nutzung einer ingenieurmäßigen Energieberatung erhalten Hauseigentümer eine fachlich fundierte Handlungsempfehlung für die energieeffiziente Sanierung Ihres Gebäudes.

Ablauf einer Energieberatung

Nach einer detaillierten Vor-Ort-Datenaufnahme (Geometrie des Gebäudes, energetische Qualität der Gebäudehülle und der Heizungsanlage, Gebäudenutzung u.ä.) wird die Energiebilanz des Gebäudes berechnet und ein umfassender Beratungsbericht erstellt. Der Beratungsbericht wird dem Hauseigentümer übergeben und in einem persönlichem Gespräch vom Energieberater erläutert.

Die wesentlichen Inhalte des Berichtes:
  • Erhebung des Ist-Zustandes vom Gebäude, der Heizung und den energetischen Schwachstellen
  • Vorschläge zu Energiesparmaßnahmen inklusive Wirtschaftlichkeitsberechnung
  • Berücksichtigung des Einsatzes erneuerbarer Energien
  • Maßnahmenkatalog mit differenzierter Darstellung der Einsparpotenziale und Empfehlungen zum Investitionszeitpunkt
  • objektbezogene Fördermittelauskunft
  • Darstellung der Schadstoff-Emissionsraten und CO2-Einsparpotentiale
Die Datenaufnahme der Vor-Ort-Energieberatung und des bedarfsorientierten Gebäudeenergieausweises sind weitgehend identisch. Daher kann nach der für die Energieberatung erforderlichen umfassenden und detaillierten Datenaufnahme vom Energieberater auch der Energiebedarfsausweis für das Gebäude erstellt werden.


Neue Richtlinie Vor-Ort-Beratung seit 1.10.2009

Die Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zur Förderung der Beratung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung in Wohngebäuden vor Ort (Vor-Ort-Beratung) ist zum 1. Oktober 2009 geändert worden und ihre Gültigkeit über den 31. Dezember 2009 hinaus bis zum 31. Dezember 2014 verlängert worden.

Die Wesentlichen Änderungen in Art und Höhe der Förderung sind:

  • Förderfähig sind Beratungsobjekte, für die bis zum 31.12.1994 ein Bauantrag gestellt bzw. die Bauanzeige erstattet wurde und die Gebäudehülle anschließend nicht auf Grund späterer Baugenehmigungen zu mehr als 50 % durch Anbau oder Aufstockung verändert worden ist. Die Gebäude müssen ursprünglich als Wohngebäude geplant und errichtet worden sein oder derzeit zu mehr als 50 % der Gebäudefläche zu Wohnzwecken genutzt werden.

  • Als Eigentümer, Mieter oder Pächter eines Gebäudes können eine Energiesparberatung in Anspruch nehmen: natürliche Personen, rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Wohnungswirtschaft sowie Betriebe des Agrarbereichs, juristische Personen und sonstige Einrichtungen; letztere, sofern sie gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen. Wohnungseigentümer können nur dann eine Beratung in Anspruch nehmen, wenn sich diese auf das gesamte Gebäude bezieht und die Eigentümergemeinschaft damit einverstanden ist.

  • Die förderfähige Beratung erfolgt ausschließlich durch im Rahmen des Förderprogramms antragsberechtigte Energieberaterinnen / Energieberater, die über bestimmte fachliche Kenntnisse verfügen und unabhängig sein müssen.

  • Die Zuwendung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den in Rechnung gestellten Beratungskosten gewährt. Sie wird an den Energieberater, der auch die Antragstellung übernimmt und für die Abwicklung gegenüber dem BAFA verantwortlich ist, ausgezahlt. Dieser muss sie in voller Höhe im Rahmen der Rechnungsstellung an den Beratungsempfänger weitergeben.

  • Die Höhe des Zuschusses für eine Vor-Ort-Beratung beträgt 300 Euro für Ein- / Zweifamilienhäuser bzw. 360 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten. Für die Integration von Hinweisen zur Stromeinsparung wird ein zusätzlicher Bonus von 50 Euro gezahlt.

  • Für die Integration bestimmter zusätzlicher Inhalte in den Vor-Ort-Beratungsbericht ist eine erhöhte Förderung möglich. Dabei kann zusätzlich entweder eine Förderung für die Integration von Thermografieaufnahmen (Thermografie) oder für die Durchführung einer Luftdichtigkeitsprüfung nach DIN 13829 (Blower-Door-Test) bezuschusst werden. Eine Kombination der Förderung von Thermografie und Blower-Door-Test im Rahmen einer Vor-Ort-Beratung, ist nicht möglich.

  • Für die zusätzliche Integration thermografischer Untersuchungen wird ein Bonus in Höhe von 25 Euro pro Thermogramm, aber höchstens 100 Euro gewährt. Für die Integration einer Luftdichtigkeitsprüfung nach DIN 13829 (Blower-Door-Test) wird ein Bonus in Höhe von 100 Euro gewährt.

  • Der gesamte Zuschuss (einschließlich der Boni) ist auf 50% der Beratungskosten (brutto) begrenzt.

  • Die Laufzeit des Förderprogramms ist gegenwärtig bis zum 31.12.2014 festgelegt.

Sonstiges

Beim 4. Forum Bau der LEG (Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen) am 04. April 2005 hielt Herr Herzberg als vertreter der Ingenieurkammer Thüringen einen  Vortrag zum Thema - Kontrolle der Baukosten durch fachgerechte Baubetreuung.